Bericht zum Jugendbeauftragentreffen des Kreisjugendringes Regensburg in Aufhausen

 

Rege Nachfrage herrschte nach dem Jugendbeauftragtentreffen des Kreisjugendringes in Aufhausen. Nach einem Grußwort des Bürgermeisters Johann Jurgowsky und einem recht herzlichen Dankeschön an die Jugendbeauftragten aus Aufhausen Richard Bauer und Melanie Sperl für die Ausrichtung des Treffens gingen Gerlinde Fink und Jürgen Soldwisch vom Kreisjugendring in den inhaltlichen Teil über. Angesagt war ein Austausch zu den gemachten Erfahrungen und anstehenden Aufgaben. Hierbei zeigte sich, dass viele Jugendbeauftragte als Gemeinderätinnen und -räte tätig sind und entsprechend eine Mittlerrolle zwischen Jugend und Erwachsenenwelt einnehmen können. In vielen Gemeinden wird jedoch die Vielzahl der Ortsteile zu einer echten Herausforderung. Kontakt zu Jugendlichen wird über Jugendforen und über die Teilnahme oder die Organisation von Ferienprogrammen vor Ort erreicht. Schwierig ist es oft ab der fünften Klasse Kinder und Jugendliche für Angebote unter der Woche zu erreichen. Dies gilt sowohl für die Arbeit im Jugendtreff, als auch im Verein. Bedingt durch die Ausweitung der Ganztagsschule sind die Bedürfnisse nach Angeboten bei Kindern und Jugendlichen oft schon befriedigt und sie wollen – so die Jugendbeauftragte Hildegard Schindler aus Wörth – einfach nur spielen. Diskutiert wurde die Situation der sich veränderten Gesellschaft und die Auswirkungen des Bedürfnisses nach der verstärkten Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf die Befindlichkeit von Kindern und die Auswirkung auf gemeindliche Strukturen

Das nächste Treffen ist für Dienstag, den 16. Juni 2015 um 18.00 Uhr in Brennberg geplant. In einem inhaltlichen Teil will man sich dann mit dem Erscheinungsbild des Rechtsextremismus in der Oberpfalz und Niederbayern beschäftigen. ENDE

Hier ein ausführlicher Bericht von Gerlinde Fink erschienen in der Donaupost.