Jugendbeauftragte tauschten in Köfering Erfahrungen aus

Zu einem Stück Jugendkultur im Landkreis Regensburg gehört das Novembertreffen der Jugendbeauftragten, bei dem die alljährlichen Erfahrungen thematisiert werden. Nach kurzen Grußworten von Bürgermeister Armin Dirschl und Kreisjugendamtsleiter Werner Kuhn und einem Dankeschön an die Jugendbeauftragten  von Köfering Christiane Reinfrank und Wolf-Dieter Schäfer für die Ausrichtung  des Treffens bat die Moderatorin und stellvertretende KJR-Vorsitzende Gerlinde Fink um die aktuellen Beiträge. Angeregt diskutiert wurden unter anderem die Integration von Jugendlichen in den Vereinen, Angebote zur Ferienbetreuung, der Jugendschutz bei Vereinsfesten und die Attraktivität der Jugendtreffpunkte. Hierbei zeigte sich, dass möglichst früh eine Aufnahme in das Vereinsleben erfolgen sollte. Ein Jugendschutzbeauftragter sei – so die einstimmige Meinung – ein absolutes Muss bei Vereinsaktivitäten. Durch eine positive Vorbildfunktion älterer Jugendlicher bzw. von erwachsenen Vereinsmitgliedern könne dem Missbrauch von Alkohol entgegengesteuert werden. Sorge bereiten geheime Schnapsdepots bei alkoholfreien Veranstaltungen. Kreisjugendamtsleiter Werner Kuhn verwies auf die weitreichenden Folgen bei einer unerlaubten Abgabe von Alkohol an Jugendliche. Diskutiert wurde auch  die Gewinnung junger Gemeinderäte oder junger engagierter Leute für das Amt einer oder eines Jugendbeauftragten, was in einigen Gemeinden sehr schwierig sei, da sich niemand fände.

Beim nächsten Jugendbeauftragtentreffen, zu dem die Jugendbeauftragte Hildegard Schindler in die Stadt Wörth an der Donau eingeladen hat, soll entweder die Thematik der Kinderarmut, der Verschuldung von Jugendlichen oder die Ursachen für den jugendlichen Verkehrstod behandelt werden.

Nähere Auskünfte bei Kreisjugendpfleger Jürgen Soldwisch unter Tel 09401 528987 und hier ein ausführlicher Bericht von Gerlinde Fink.

Fotos von Manuela Köck

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