Neuwahlen beim Kreisjugendring-
alte Vorstandschaft im Amt bestätigt

Sehr gut besucht war die Frühjahrsvollversammlung des Kreisjugendringes Regensburg am 14.03.2016 in Sinzing. 34 von 41 möglichen Delegierten aus 27 Jugendverbänden waren anwesend. An Ehrengästen aus der Politik und Verwaltung konnte KJR-Vorsitzender Patrick Skrowny u. a. Landrätin Tanja Schweiger, Bürgermeister Patrick Grossmann, die Kreisräte Thomas Gabler und Josef Weitzer, den Vertreter des Bezirksjugendringes Philipp Seitz, die Referentin Evelyn Kolbe-Stockert von der Schuldnerberatung der Diakonie Regensburg, den Leiter der Sozialabteilung des Landkreises Karl Mooser, sowie Kreisjugendamtsleiter Werner Kuhn begrüßen. Die Gäste lobten in ihren Grußworten das Engagement der Jugendverbände und ihre Arbeit. Patrick Skrowny bedankte sich im Namen des Kreisjugendringes für die vielen Jahre der Unterstützung durch Oberverwaltungsrat Karl Mooser u. a. als beratende Einzelpersönlichkeit im KJR und als langjähriger Kreisjugendamtsleiter mit einem kleinen Baumgeschenk als Vorbereitung für den wohlverdienten Ruhestand.
Haupttagesordnungspunkt der Versammlung waren die Neuwahlen. In den Wahlausschuss wurden Karl Mooser, Werner Kuhn und Kreisjugendpfleger Jürgen Soldwisch gewählt. Gewählt wurden als   1.Vorsitzender Patrick Skrowny (verbandslos), als 2. Vorsitzende Gerlinde Fink (Trachtenjugend) und als Beisitzer(innen) Fabian Deml (Alpenvereinsjugend), Alexandra Löwinger (Jugendrotkreuz), Wolfgang Schmid (Jugendrotkreuz), Josef Steinberger (Jugendfeuerwehr) und  Iris Tönnison (Evangelische Jugend). Revisoren sind Karl Bart (Jugendabteilung des Akkordeonclubs Laaber e.V.) und Josef Rappl (SJD-Die Falken). Als beratende Einzelpersönlichkeiten wurden berufen Thomas Gabler, Kreis- und Bezirksrat, Werner Kuhn, Kreisjugendamtsleiter, Tanja Schweiger, Landrätin und
Josef Weitzer, Kreisrat.
In einem inhaltlichen Teil informierte von der Schuldnerberatung Diakonie Regensburg die Juristin Evelyn Kolbe-Stockert in ihrem Vortrag mit Film über die Gründe für die Verschuldung von jungen Menschen. Mit praktischen Beispielen erklärte sie das Entstehen einer Jugendschuldenspirale u. a. durch die schnelle Bereitschaft zur Kreditaufnahme, den Verlust des Überblicks über die finanzielle Situation und das Nichtbegleichen von Rechnungen, die dann über den Mahnbescheid zur Vollstreckung bzw. zur weiterwachsenden Verschuldung durch Kosten und Zinsen führen. Detlef Staude von der Sportjugend stellte einen Antrag zur Beteiligung am geplanten Jugendkreistag. Er kritisierte, dass es zu wenig Sitze für den Kreisjugendring gäbe, keine Wahlen über die Gemeinden stattfinden und die Angelegenheit nicht im Jugendhilfeausschuss behandelt wurde. Landrätin Tanja Schweiger informierte über die vom Kreisausschuss erlassene Richtlinie für den Jugendkreistag des Landkreises “Mach mit, gestalte deinen Landkreis“. Die Wahl der Jugendkreisräte über die Gemeinden dauere zu lange. Orientiert wurde sich deshalb an dem Jugendkreistag des Landkreises Dingolfing, der das Partizipationsmodell über die Schulen zum Laufen brachte und gut funktioniere. Detlef Staude beantragte eine außerordentliche Vollversammlung des Kreisjugendringes Regensburg zu dieser Thematik und zur Wahl der Vertreter(innen) des Kreisjugendringes für den Jugendkreistag durchzuführen. Der Antrag wurde bei 24 Nein-Stimmen (1 Delegierter hatte zu diesem Zeitpunkt die Vollversammlung bereits wieder verlassen), 7 Ja-Stimmen und 2 Enthaltungen abgelehnt. Patrick Skrowny beantragte, über den Vorschlag der Vorstandschaft des Kreisjugendringes Regensburg, die Vertreter(innen) des Kreisjugendringes für den Jugendkreistag durch ein Losverfahren zu ermitteln, abzustimmen. Der Vorschlag wurde mit 24 Ja-Stimmen bei 8 Nein-Stimmen und einer Enthaltung angenommen.

Hier drei Fotos aufgenommen von Pilipp Seitz

ENDE