Sportjugend trainierte auf einer Ritterburg

 Vier Tage lang durften 23 Kinder und Betreuer in der Ritterburg Hohenberg verbringen und ein tolles Programm erleben.Sportlich gab es für die Kids ein Fußballtraining in der Burg, einen Burglauf und ein ritterliches Stationstraining. Geleitet wurde das Camp in der Jugendherberge von Jugendleiter Detlef Staude sowie den Betreuern Max Hofer und Erik Zimmermann.Am Abend gab es eine gruselige Nachtwanderung mit Fackeln zum Halloween oder ein Lagerfeuer, an dem Stockbrot gebacken werden konnte. Von der Jugendherberge aus wurde eine Burgführung mit dem Besuch der Folterkammer angeboten. Die Kinder konnten sich sogar auf den Nagelstuhl setzten. Die ganz Mutigen bekamen sogar einen schweren Stein auf den Schoß gelegt.Im Greifvogelpark in Wunsiedel lernten die Kinder viele Raub- und Greifvögel in Aktion bei einer Flugschau, aber auch bei einem Rundgang kennen.Bei einer Grenzwanderung über die Eger überquerte die Jugendgruppe gleich zweimal die deutsch-tschechische Grenze und fand viele Zeugnisse des „eisernen Vorhangs“ – eine alte Kaserne, einen geteerten Grenzweg und Wachtürme. Inzwischen hat sich die Natur vieles zurückgeholt. Den Abschluss bildetet der Besuch des Felsenlabyrinths Luisenburg. Riesige Felsbrocken umrandet von Höhlen und Schluchten inmitten des Fichtelgebirges bilden eine Landschaftskulisse und waren für die Kinder ein einmaliges Naturereignis.

Bild und Bericht von Detlef Staude. ENDE